Sind Ihre Daten in der Cloud eigentlich sicher?

In den letzten Jahren ist sie immer wichtiger geworden, die Cloud. Nicht mehr länger muss man eigene Software Pakete in klobigen Paketen kaufen, um diese dann langatmig zu installieren, nur um diese dann alle halbe Jahr wieder aktualisieren zu müssen. Die Cloud ersetzt also die echten Datenträger zuhause. Es macht vieles einfacher und schneller, zudem fühlt man sich so leichter als Teil einer internationalen Gemeinschaft. Vielen ist diese Cloud aber weiterhin suspekt, denn auch wenn man immer mehr versteht aus dem dynamischen IT-Bereich, so gibt es nach wie vor viele Aspekte des alltäglichen Lebens, welches für Menschen unverständlich wirkt. Besonders die Sicherheitsbedenken werden nicht kleiner, wenn man immer wieder von diesen Cyber-Attacken hört. Daher ist die Frage, ob die eigenen Daten in der Cloud überhaupt sicher sind und welche Schritte man selber zuhause machen kann, um sich zusätzlich abzusichern, mehr als nur gerechtfertigt. 

Wie werden Daten in der Cloud gespeichert?

Bei einem Cloud-Speicher handelt es sich also um mindestens einen Datenserver, zu dem Nutzer über das Internet eine Verbindung herstellen. Ein jeder Nutzer sendet seine Dateien manuell oder automatisiert durch das Internet an diesen Datenserver, der die Informationen dann wiederum an mehrere Server weiterleitet. Auf all die persönlichen, gespeicherten Daten kann über eine webbasierte Schnittstelle jederzeit zugegriffen werden.

Das ist ein vereinfachtes Beispiel, allerdings funktioniert es auch so in komplexeren Fällen. Cloud-Speichersysteme umfassen freilich eine viel größere Anzahl an Datenservern, um die interne Verfügbarkeit sicherzustellen. Sollte es mal vorkommen, dass ein Server ausfällt oder auf den neuesten Stand gebracht werden muss – oder auch mal Ziel einer Attacke wird – dann kann der Nutzer stets beruhigt sein, da seine Daten weiterhin gesichert auf einer Vielzahl anderer Server liegen. Diese können also immer wieder neuhergestellt werden. Daher kann man die eigenen Dateien auch von überall nutzen, in denen man Zugriff auf eben jene Cloud hat. Google Drive beispielsweise ist eine solche Cloud, die von vielen Menschen genutzt wird. Hier lädt man also etwa vom Computer zuhause eine Datei hoch, um sie dann über das Smartphone im Zug zu öffnen. Das ermöglicht reibungslose Abläufe und verbessertes mobiles Arbeiten.

Die Vorteile der Cloud

Diese liegen eigentlich auf der Hand, für beide Seiten. Abgesehen von der bereits erwähnten Verbesserung der Arbeitsweisen kann man auch hier eine Menge an IT-Kosten einsparen. Die automatischen Updates sowie die Sicherheit einer nie unterbrochenen Verbindung sind in der heutigen modernen Arbeitswelt Gold wert. Am Beispiel von Google Drive etwa kann man auch sofort erkennen, wie leicht die Cloud zu nutzen ist; es gibt keine wirkliche Eingewöhnungszeit, denn man kann sofort loslegen. Allerdings gibt es auch hier wie überall einige Risiken, die man beachten sollte.

Öffentliche Netzwerke immer noch anfällig

Ein bekanntes Problem bei der Cloud ist leider immer noch die Anfälligkeit, wenn man auf öffentliche und unverschlüsselte Netzwerke und Internetverbindungen setzt. Also wenn beispielsweise das eigene Netzwerk zuhause nicht mit einem Passwort versehen ist. Das ermöglicht Fremden, direkt auf private Dateien zuzugreifen. Es ist also essentiell wichtig, sich immer gut abzusichern. Denn sobald die persönlichen Daten einmal kopiert sind, wird man kaum mehr sicherstellen können, dass man sie alleine hat. Ein passwortgesichertes Netzwerk daheim ist also überlebenswichtig, wenn man die Kontrolle über die eigene digitale Präsenz behalten will. Auch in öffentlichen Netzwerken, sei es im Internetcafé oder manchmal auch in der Uni oder auf der Arbeit, kann es leicht vorkommen, dass man Fremden die virtuelle Tür aufmacht. 

Die Gefahr liegt hier gar nicht mal wirklich beim direkten Hochladen der Dateien in die Cloud, sondern auf dem Weg dorthin. Denn wenn man bei ungesicherten Netzwerken Dateien hochlädt, dann werden diese nicht verschlüsselt und nicht geschützt – ein Kinderspiel also für all jene, die sich ein wenig besser auskennen im Hacken und Stehlen persönlicher Dateien.

VPN als persönliche Sicherheit

Wie soll man sich also verhalten, wenn man um ein unverschlüsseltes Netzwerk nicht umherkommt, gleichzeitig aber dringend Daten hochladen muss, um später von woanders auf diese zurückzugreifen? Die Antwort mag überraschend einfach klingen. Denn mit der richtigen VPN Verbindung lässt sich ein sicheres System aufbauen, welches einen reibungslosen Ablauf garantiert. Durch die Verschlüsselung von VPN-Benutzerinformationen kann der Nutzer sicher sein, dass die Daten auf dem Weg in die Cloud nicht abgefangen werden. Auch wenn man sie von einem öffentlichen Netzwerk lädt. Denn VPN steht ein „virtuelles privates Netzwerk“, sodass jede Sitzung einzigartig ist und nicht kopiert werden kann. Ein solches VPN einzurichten ist ähnlich einfach, wie die Cloud zu nutzen, daher muss man sich auch hier keine Gedanken machen. VPNs haben den zusätzlichen Vorteil, dass man damit geo-spezifische Einschränkungen umschiffen kann, also weltweit immer zu gleichen Konditionen auf die privaten Dateien zugreifen kann.

Zusammengefasst: Die Cloud wird immer wichtiger für die globale Welt, hat dabei aber immer noch marginale Schwachstellen. Durch sichere und verschlüsselte Netzwerke aber kann man dagegen angehen, dass die eigenen Daten sicher vor Fremden sind.